Die Antwort auf die meistgestellte Frage vorweg: Es gibt keine Standard-Schalter.
Sofern wir Ihre Schalterausführung nicht führen, gibt es folgende Möglichkeiten:
Klinger & Born produziert auf Grund von Kundenaufträgen.
Beispiel: Ein Werkzeughersteller benötigt für eine Maschinenserie Schalter mit bestimmten Anforderungen. Klinger & Born produziert diese Schalter nach Vorgaben des Kunden.
Diese Schalterserie bekommt eine spezifische Modellnummer.
Die Schalter werden bausatzartig aus verschiedenen Komponenten montiert. Durch die Kombinationsmöglichkeiten der Einzelkomponenten ist es möglich, eine Vielzahl (tausende) unterschiedlicher Schalter entsprechend den Kundenanforderungen zu produzieren.
Aus diesem Grund kann es keinen Standard-Schalter geben.
Die Schalterbezeichnungen bestehen aus Produktreihen (Grundbauform) und Optionen.
Beispiel: K900/VB/ST3/KA12/Phw/P/KL
| K bezeichnet die Produktreihe | |
| K700 | Schalter-Stecker-Kombination Wechselstrom, mit Schukostecker |
| K900 | Schalter-Stecker-Kombination Drehstrom, mit CEE-Stecker, 16A, 3P+N+E |
Wichtige Optionen |
|
| B, VB, GB | Bremselektronik |
| STx | Steckerlage (siehe unten) |
| KAx | Kabelausführung (siehe unten) |
| TAZ | Tastenblock auf Schalteroberseite (siehe unten) |
| Phw | Phasenwender mit Stecker |
| P | Schutzkappe über Tastenblock |
| KL | abschließbare Klappe über Tastenblock |
| Mxx.x | Motorschutz xx.x A |
| MOT | fü direkten Motoraufbau (unten offen) |
Die Lagen von Stecker und Kabel sind nach Uhrzeit bezogen auf den Tastenblock bezeichnet.
![]() |
![]() |
Beispiel für Steckerrichtung ST3: Wenn Sie von oben auf den Schalter sehen und der Tastenblock zeigt zu Ihnen, dann zeigt der Stecker Richtung 3 Uhr, also nach rechts. |
| Tastenblock seitlich |
Tastenblock oben (TAZ) |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
| ST 3 | ST 9 | ST 12 | TAZ ST 3 | TAZ ST 9 |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
| ST 3 | ST 9 | ST 12 | TAZ ST 3 | TAZ ST 9 |
![]() |
![]() |
![]() |
| NKA 6 - KA 6 | NKA 9 - KA 9 | TAZ NKA 3 - KA 6 |
Alle Schalter haben eine Nullspannungsauslösung oder Unterspannungsauslösung. Falls die Netzspannung ausfällt, fällt der eingebaute Schütz ab und schaltet den Schalter aus. Bei Wiederkehr der Spannung muss der Motor wieder eingeschaltet werden. Damit wird verhindert, dass ein Sägeblatt oder eine Hobelwalze unkontrolliert anlaufen kann.
Die Spulenspannung Uc der Schützspule hat nichts mit damit zu tun, ob Sie einen Drehstrom- oder Wechselstromschalter haben.
Dies ist die Spannung, die die Schützspule zum Anziehen (Schalten) braucht. Bei einer Spulenspannung von 230 V wird bei Drehstromschaltern der Neutralleiter (N-Leiter, Nullleiter) vom Netz benötigt.
Bei ältern Hausanschlüssen oder älteren Verlängerungskabeln ist der Neutralleiter manchmal nicht vorhanden.
Bei einer Spulenspannung von Uc=400V wird der Neutralleiter nicht benötigt.
Die Berufsgenossenschaft schreibt bei Kreissägen, Hobelmaschinen, etc. eine Motorbremse vor. Das Sägeblatt muss innerhalb von 10 Sekunden zum Stillstand kommen.
Maschinen und Geräte zur Bearbeitung von Holz und gleichartigen Werkstoffen müssen nach dem Gerätesicherheitsgesetz und der Richtlinie 98/37/EG den Prüfgrundsätzen für die Arbeitssicherheit nach GS-HO-01 entsprechen. Hierbei wird geprüft, ob das vorgestellte Baumuster den "Grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen bei Konzipierung und Bau von Maschinen und Sicherheitsbauteilen" entspricht.
Das Bremssystem der Firma Klinger & Born erfüllt alle Anforderungen der Prüfgrundsätze für Holzbearbeitungsmaschinen nach GS-HO-01 dürfen BG-PRÜFZERT-Zeichen tragen.
Grafiken © Klinger & Born GmbH • Die Nutzung erfolgt mit ausdrücklicher Zustimmung von Klinger & Born
Suche nach Hersteller